Du bist fachlich stark. Kunden schätzen dich. Kollegen vertrauen dir. Vielleicht bist du Augenoptik-Geselle, Hörakustik-Geselle oder sogar Meister. Und trotzdem stagniert deine Karriere.
Kein höheres Gehalt. Keine Beförderung. Keine Weiterentwicklung.
Nicht, weil du zu schlecht bist. Sondern weil du dich – oft unbewusst – selbst sabotierst.
Selbstsabotage ist in der Augenoptik und Hörakustik weiter verbreitet, als viele denken. Gute Fachkräfte halten sich klein, vermeiden Konflikte, sprechen nicht über ihren Marktwert und bleiben unter ihren Möglichkeiten.
In diesem Artikel erfährst du, warum das passiert – und wie du deine Karriere Augenoptik oder Karriere Hörakustik aktiv in die Hand nimmst.
Was bedeutet Selbstsabotage im Berufsalltag?
Selbstsabotage heißt nicht, dass du absichtlich gegen dich arbeitest. Es bedeutet:
- Du traust dich nicht, mehr zu fordern.
- Du unterschätzt deinen Marktwert.
- Du bleibst in einem unpassenden Umfeld.
- Du vermeidest Gehaltsgespräche.
- Du bewirbst dich nicht, obwohl du unzufrieden bist.
Gerade engagierte Arbeitnehmer in der Hörakustik und Augenoptik sind besonders anfällig dafür.
Typische Muster in Augenoptik und Hörakustik
1. „Ich bin doch froh, einen sicheren Job zu haben“
Viele Gesellen bleiben jahrelang im selben Betrieb, obwohl:
- das Augenoptik Gehalt stagniert
- das Hörakustik Gehalt unter dem Markt liegt
- Fortbildungsmöglichkeiten fehlen
Sicherheit wird höher bewertet als Entwicklung.
2. Angst vor Gehaltsverhandlungen
Du weißt vielleicht, dass dein Lohn unter dem Durchschnitt liegt. Ein Gehaltsvergleich Hörakustik oder Gehaltsvergleich Augenoptik würde das bestätigen.
Und trotzdem sagst du nichts.
Warum?
- Angst vor Ablehnung
- Angst vor Konflikten
- Angst vor negativer Bewertung
So bleibt dein Marktwert unausgeschöpft.
3. Perfektionismus als Karrierebremse
Viele Augenoptik-Gesellen und Hörakustik-Gesellen wollen:
- immer 100 Prozent geben
- keine Fehler machen
- niemanden enttäuschen
Doch Perfektionismus führt oft dazu, dass du:
- dich nicht auf neue Aufgaben bewirbst
- keine Verantwortung einforderst
- dich selbst klein hältst
Warum gute Fachkräfte besonders betroffen sind
Ironischerweise sabotieren sich oft die Leistungsstärksten.
Warum?
1. Hohe Selbstkritik
Du siehst deine Fehler stärker als deine Stärken.
2. Falsche Loyalität
Du bleibst im Betrieb, obwohl deine Karriere stagniert – aus Loyalität zum Arbeitgeber.
3. Konfliktvermeidung
Du vermeidest klare Gespräche über:
- Gehalt
- Entwicklung
- Arbeitsbedingungen
Konkrete Beispiele aus dem Fachgeschäft
Beispiel 1: Der stille Top-Performer
Ein Hörakustik-Meister übernimmt:
- komplexe Anpassungen
- schwierige Kunden
- interne Schulungen
Doch bei Gehaltserhöhungen bleibt er still. Neue Kollegen verdienen mehr.
Selbstsabotage durch Schweigen.
Beispiel 2: Der Geselle mit Meisterpotenzial
Ein Augenoptik-Geselle denkt über den Meister nach. Doch er zweifelt:
- „Bin ich gut genug?“
- „Was, wenn ich scheitere?“
Er verschiebt die Entscheidung jahrelang.
Selbstsabotage durch Angst.
Wie Selbstsabotage deine Karriere langfristig beeinflusst
- Dein Lohn bleibt unter deinem Marktwert.
- Deine Karriere Hörakustik stagniert.
- Deine Karriere Augenoptik entwickelt sich langsamer.
- Deine Motivation sinkt.
Das Problem: Der Markt bestraft Zurückhaltung nicht – aber er belohnt Initiative.
Wie du erkennst, dass du dich selbst sabotierst
- Du redest deine Leistungen klein.
- Du bewirbst dich nicht auf ein attraktives Stellenangebot.
- Du denkst: „Andere sind besser als ich.“
- Du wartest darauf, entdeckt zu werden.
Doch Karriere entsteht selten durch Warten.
Der Unterschied zwischen Bescheidenheit und Selbstbegrenzung
Bescheidenheit ist sympathisch.
Selbstbegrenzung ist teuer.
Wenn du deinen Wert nicht kennst, kennt ihn auch dein Arbeitgeber nicht.
5 konkrete Schritte, um Selbstsabotage zu beenden
1. Deinen Marktwert objektiv prüfen
Schau dir aktuelle Augenoptik Stellenangebote oder Hörakustik Stellenangebote an.
Vergleiche:
- Region
- Qualifikation
- Berufserfahrung
- Zusatzaufgaben
Ein realistischer Gehaltsvergleich Augenoptik oder Gehaltsvergleich Hörakustik öffnet oft die Augen.
2. Deine Erfolge dokumentieren
Viele unterschätzen ihre Leistungen.
Schreib auf:
- Umsatzsteigerungen
- besondere Anpassungen
- Stammkundenbindung
- Fortbildungen
Das stärkt dein Selbstbild – und deine Argumentation.
3. Aktiv nach Entwicklung fragen
Sprich über:
- Augenoptik Fortbildung
- Hörakustik Fortbildung
- Führungsverantwortung
Warte nicht darauf, dass dein Arbeitgeber von allein darauf kommt.
4. Bewerbung als Testlauf sehen
Eine Augenoptik Bewerbung oder Hörakustik Bewerbung bedeutet nicht automatisch Jobwechsel.
Sie zeigt dir deinen Marktwert.
5. Meistertitel bewusst planen
Für viele Gesellen ist der Schritt zum Meister der nächste Entwicklungsschritt.
Wenn du den Wunsch hast – prüfe ihn ernsthaft.
Nicht aus Angst aufschieben.
Warum Selbstvertrauen wirtschaftlich wichtig ist
Selbstvertrauen beeinflusst:
- dein Gehalt
- deine Karriere
- deine Außenwirkung
Arbeitgeber investieren in Mitarbeiter, die ihren Wert kennen.
Selbstsabotage vs. äußere Umstände
Nicht jede stagnierende Karriere ist Selbstsabotage.
Manchmal liegt es an:
- schlechten Führungsstrukturen
- begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten
- wirtschaftlichen Problemen des Betriebs
Aber selbst dann bleibt deine Entscheidung: Bleiben oder wechseln.
Der mutige Schritt
Viele Arbeitnehmer berichten, dass sie erst durch einen Jobwechsel gemerkt haben, wie sehr sie sich selbst begrenzt hatten.
Neue Umgebung.
Neues Gehalt.
Neue Perspektive.
Oft ist der größte Gegner nicht der Markt – sondern der eigene Zweifel.
Fazit: Dein größtes Hindernis sitzt nicht im Büro – sondern im Kopf
Wenn du dich in diesem Artikel wiedererkennst, ist das kein Vorwurf.
Selbstsabotage ist menschlich.
Aber sie ist nicht alternativlos.
Augenoptik und Hörakustik bieten heute viele Chancen:
- steigende Nachfrage
- Fachkräftemangel
- gute Verhandlungsposition
Wer sich selbst klein hält, verschenkt Potenzial.
Wer seinen Marktwert kennt, gestaltet seine Karriere aktiv.
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